Raspbian über NFS Netzwerk Share booten

Nachdem ich meine Raspberry Pi Sammlung durch Zukauf des jeweils aktuellen Modells gut ausgebaut habe, liegt das eine oder andere Modell ungenutzt rum. Grund genug, mal wieder etwas zu experimentieren. Wobei, es gibt dazu schon haufenweise Anleitungen im Netz. Nun ist es Zeit für mich, das auch mal auszuprobieren und niederzuschreiben. Was ist unser Ziel? Der Raspberry Pi soll sein Root-Dateisystem von einem NFS Natzwerkshare laden, welches auf einem NAS oder

iPhone Konfigurationsprogramm unter Windows 10 nutzen

Ja, Apple hat es schon drauf, die Nutzer von "Fremdsystemen" zu ärgern. Um komfortabel die iOS Geräte in meinem näheren Umfeld zu verwalten bzw. die Konfigurationen aktuell zu halten, habe ich mich immer des iPhone Konfigurationsprogrammes bedient. Das kleine Progrämmchen hat auch immer brav seinen Dienst verrichtet, bis es nach einem iTunes Update plötzlich nicht mehr startete und mich stattdessen mit einer Fehlermeldung beglückte. Glücklicherweise gibt es für eben dieses

Windows 10 – Hintergrund bei mehreren Monitoren einstellen

Die Einstellung eines eigenen Hintergrundbilder ist in Windows ja grundsätzlich recht einfach. Ich muss aber immer über die verzerrten Fotos von Enkelkindern, Lebengefährten, Lieblingsspielzeugen oder dem letzten Urlaub schmunzeln, mit denen so mancher PC-Nutzer sich den Blick auf sein tägliches Arbeitsgerät versüßt. Auch ich gehöre zu denen, die gelegentlich einen kurzen Moment der Langeweile dazu nutzen, dem Desktophintergrund einen neuen Anstrich zu verpassen. Ich baue mir dann einfach schnell ein

Weewx unter Systemd betreiben

Seit Debian Jessie verrichtet Systemd als Startumgebung seinen Dienst und ersetzt damit die zuvor verwendete Umgebung Sysvinit. Für meine Weewx Installation war es somit mal an der Zeit, ein wenig angepasst zu werden. Natürlich muss das nicht unbedingt sein, weewx läuft auch auf den meisten Systemen noch mit der alten Umgebung. Aber mir war mal wieder nach ein wenig Bastelei. Zu Beginn haben wir natürlich mit service weewx stop den laufenden

Lightroom Export Plugin für die Diskstation

Ich nutze auf meiner Diskstation auch das Photostation Paket. Meine Fotos selbst verwalte ich in Lightroom. Durch Zufall habe ich das PhotoStation-Upload-Lr-Plugin entdeckt, welches sich wunderbar für ein Zusammenspiel der beiden Anwendungen eignet. Der Autor schreibt über das Plugin: Photo StatLr (aka PhotoStation Upload) is a Lightroom Publish and Export Service Plugin that enable the export /publishing of photos and videos from Lr to a Synology Photo Station. It uploads the photos/videos and

Einmal Nexus – immer Nexus?!

Vor drei Monaten warf ich meine Prinzipien über Bord, bei Android ausschließlich auf NEXUS Geräte zu setzen. Grund dafür war der Frust über die hohen Gerätepreise für die neuen NEXUS Geräte im letzten Jahr. Dazu gesellte sich der Wunsch, nach 2 Jahren endlich ein neues Smartphone zu haben und schwupp, landete ich bei OnePlus. Die vielen positiven Stimmen zum Preis-Leistungs-Verhältnis und die Tatsache, dass man ein nahezu unverbasteltes Android erhält,

Diskstation über Nacht schlafen legen

Mittlerweile bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass ich meine Diskstation über Nacht eher selten nutze und somit nichts dagegen spricht, der Diskstation auch regelmäßig ein wenig Schlaf zu gönnen. Wenn ich doch einmal Zugriff auf mein NAS benötige, wecke ich es einfach per WakeOnLan auf. Nun nutze aber meine Diskstation auch für gelegentliche Aufnahmen mit meiner Dreambox. Und da kam ich schnell zu der Fragestellung, was zu tun ist, wenn mal

Wachhund für den Raspberry Pi

Beim Raspberry Pi ist standardmäßig ein Hardware Watchdog verbaut. Verantwortlich dafür ist der BCM2708 Chipsatz von Broadcom. Sollte also einmal ein Problem auftreten, kann der Watchdog das System neu starten lassen. Zur Nutzung muss ein Kernel Modul geladen werden. Zusätzlich musst Du auch noch einen Dienst aktivieren. Wie läuft das? Über den Daemon erhält der Watchdog regelmäßig eine Meldung und erkennt somit, dass das System noch funktioniert. Wenn irgendwann keine Nachrichten

Verzeichnisrechte rekursiv setzen

Manchmal kommt man in die missliche Lage, Dateien oder Verzeichnisse rekursiv mit Dateirechten versorgen zu wollen. Blöd nur, dass bei einem reinen chmod -R alle Verzeichnisse und Dateien die gleichen Rechte bekommen. Also behelfen wir uns mit dem find Befehl. Hier suchen wir einfach Dateinen mit dem entsprechenden Muster. Mit . (Punkt) definieren wir den Startpunkt im aktuellen Verzeichnis. Der Parameter -type f definiert den Suchtyp auf den Typ File.

So funktioniert F10 auch im Terminal

Ich nutze häufig Linux, ob nun über die Konsole auf dem Raspberry Pi oder auch auf dem Notebook. Der Midnight Commander ist dabei ein gern genutztes Tool. Und bei Nutzung beispielsweise im Gnome funktioniert das standardmäßig nicht so, wie man es erwartet. Die Tastenfunktion wird nämlich vom Gnome-Terminal beansprucht. Der erste Schritt ist schnell gemacht, einfach die Funktionstaste F10 in den Einstellungen deaktivieren. Und wenn das nichts bringt, versuche einfach zusätzlich noch

Groove-Musik Cache löschen bzw. Datenbank refreshen

Ich gebe es ungern zu, aber trotz stetiger Verschlimmbesserung in Apples iTunes habe ich bisher keine bessere Alternative zur Verwaltung meiner Musiksammlung gefunden. Ich habe selbstverständlich auch Microsofts Groove-Musik ausprobiert, aber immer wieder stolpere ich über kleinere Unwegbarkeiten, sehr ärgerlich. Ein Beispiel hierfür ist der Umstand, dass ich immer Duplikate entdecke, die eigentlich gar nicht existieren. Im Microsoft Store gekaufte und heruntergeladene Musik, die ich dann umsortiert habe, taucht offline